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Es gibt unzählige Bücher, die sich mit dem Buddhismus beschäftigen – und gerade diese Vielzahl an Büchern macht es so schwer, sich für die richtige Lektüre zu entscheiden. Wir stellen euch in diesem Artikel fünf buddhistische Bücher vor, die unserer Ansicht nach einen guten Einstieg in den Buddhismus gewähren. Diese Leseempfehlungen sind nicht hierarchisch oder vollständig und wir würden uns sehr freuen, wenn ihr unsere “Leseliste” erweitert und uns eure Favoriten der buddhistischen Literatur im Kommentar nennt.

Unsere Liste: Buddhistische Bücher, die Du lesen solltest

Thich Nhat Hanh: Das Herz von Buddhas Lehre

Der vietnamesische Meister Thich Nhat Hanh, von seiner Sangha auch Thay genannt, ist für seine klaren und herzlichen Beispiele bekannt. Er beherrscht die Kunst, komplexe buddhistische Sichtweisen deutlich und verständlich zu erklären. Mit zarten, einprägsamen Sätzen nimmt er den Lesern die Angst vor dem Tod und fängt die Trauer um den Tod der Mitmenschen liebevoll auf. Dabei steht bei Thich Nhat Hanh das Thema Achtsamkeit im Mittelpunkt. Dieses Buch ist ein schöner Einstieg in den Buddhismus und besonders für diejenigen geeignet, die sich dem Zen oder Theravada zugeneigt fühlen.

 

Yongey Mingyr Rinpoche: Buddha und die Wissenschaft vom Glück

Der Exiltibeter Yongey Mingyr Rinpoche gehört zur jüngeren Generation tibetischer Buddhisten. Er beschäftigt sich umfassend mit den Auswirkungen der Meditation auf unser Bewusstsein. Kein geringerer als der Dalai Lama erwählte den jungen Tibeter, die westliche neurologische Forschung mit seinem Meditationswissen zu unterstützen. Mittlerweile ist erwiesen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf die Prozesse im Gehirn und die Wahrnehmung hat. Das Zusammenspiel von Wissenschaft und Meditation macht dieses teils wirklich witzige Buch zu einer reizvollen Lektüre. Es ist klar und verständlich geschrieben und gehört auf die Leseliste von allen, die ein grundsätzliches Interesse an Meditation haben.

 

Pema Chödrön: Wenn alles zusammenbricht

Pema Chödrön bereichert mit ihrer weiblichen Sichtweise den zum Teil sehr maskulin geprägten Buddhismus in einzigartiger Weise. Neben Jetsumna Tenzin Palmö gehört sie zu den bekanntesten buddhistischen Nonnen der heutigen Zeit. In einem Interview mit The Lions Roar sagte Pema Chödrön, was sie am meisten zum Buddhismus hingezogen hat: Sich mit Emotionen konstruktiv auseinandersetzen anstatt sie zu umgehen. Diese prägnante Aussage spiegelt sich in ihrem Buch “Wenn alles zusammenbricht” sehr deutlich wider. So wird das buddhistische Denken und Handeln immer in Bezug zu den eigenen Emotionen gesetzt. Sie zeigt dem Leser den Weg zu eigener Zufriedenheit fernab hochkomplexer Gedankengebilde – für jeden nachvollziehbar. Dieses Buch ist genau richtig für dejenigen, die vor allem interessiert, wie man mit eigenen Emotionen wie Niederschlägen und Trauer umgeht und wie man es schafft, mehr Gelassenheit in das eigene Leben zu bringen.

 

Matthieu Ricard: Glück

Viele kennen Matthieu Ricard als den Menschen, dessen Gehirn von der Glücksforschung am meisten durchleuchtet wurde. Der französische Mönch ließ die verschiedensten Tests über sich ergehen, wurde in MRT-Röhren geschoben, stundenlang mit Elektroden am Kopf untersucht, in meditativem Zustand unzähligen Bildern und Fragen ausgesetzt. Und die Scans bescheinigen: Die Zentren des Gehirns, die für Wohlempfinden verantwortlich sind, leuchten bei Matthieu Ricard so grell auf, dass die Forscher anfangs der Meinung waren, der Computer sei kaputt. Seitdem gilt Matthieu Ricard als der glücklichste Mensch der Welt. In seinem Buch “Glück” beschreibt er, dass dieses Gefühl kein Zufall ist. Glück ist nicht von äußeren Umstände abhängig, sondern erlernbar. Wie, das zeigt er in seinem Buch. Ein wertvolles Kleinod für jeden, der Interesse daran hat, wie es den Buddhisten gelingt, fröhlich und happy zu sein.

 

Dalai Lama: 108 Perlen der Weisheit

Man mag über seine Heiligkeit den 14. Dalai Lama unterschiedlicher Meinung sein, aber was er in seinem unermüdlichen Streben nach Frieden und Einigkeit der Menschheit leistet, ist unbeschreiblich. Trotzdem sind ein paar seiner seiner buddhistischen Bücher äußerst schwere Kost. Das kommt daher, dass er mehreren buddhistischen Schulen und Traditionen vorsteht, die teilweise unterschiedliche Sichtweisen haben. In diesen knapp 200 Seiten aber hat die Herausgeberin Catherine Barry darauf geachtet, die Aussagen des Dalai Lama klar und deutlich zu machen. Die 108 Perlen stehen dabei für die 108 Wahrheiten des Buddha. Dieses Buch ist eine große Inspiration für alle, die sich für östliche Denkweise, Frieden und Mitgefühl interessieren.

 

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One Comment

  1. Jürgen T. Knauf / 2. Juni 2016 at 7:55 /Antworten

    Siddhartha von Hermann Hesse !!

    Und hier ein Link für alle Manager und Führungskräfte:
    http://www.scopar.de/news-termine/detail/waere-buddha-ceo/

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